Sprecher des Zentrums

Prof. Dr. Katharina Morik

Prof. Dr. Katharina Morik ist Professorin für Informatik an der Technischen Universität Dortmund.

Prof. Dr. Stefan Wrobel

Prof. Dr. Stefan Wrobel ist Professor für Informatik an der Universität Bonn und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS.

Profil

Katharina Morik hat 1981 an der Universität Hamburg promoviert und 1988 an der TU Berlin habilitiert. Sie richtete 1991 an der TU Dortmund den Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz ein, dessen Fokus auf maschinellem Lernen liegt. Aktuell im Vordergrund stehen Lernalgorithmen für verteilte, realzeitliche Anwendungen, beispielsweise in der Astrophysik, der Industrie 4.0 oder der Verkehrsinfrastruktur.

2011 warb sie den Sonderforschungsbereich 876 „Informationsgewinnung durch Analyse unter Ressourcenbeschränkung“ ein, dessen Sprecherin sie ist. Frau Morik ist an zahlreichen EU-Projekten beteiligt: Sie hat das Projekt MiningMart koordiniert und arbeitet gegenwärtig im Projekt VaVel an der Analyse von Datenströmen zur Verkehrsplanung.

Seit 2015 ist Frau Morik Mitglied in der Akademie der Technikwissenschaften, seit 2016 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Sie ist Autorin von mehr als 200 Publikationen in angesehenen Zeitschriften und Konferenzen. Sie war im Herausgebergremium des Journals „Machine Learning“ und ist derzeit eine der Herausgeberinnen der internationalen Zeitschrift „Data Mining and Knowledge Discovery“. Sie war Gründungsmitglied, Program Chair und Vice Chair der Konferenzreihe IEEE International Conference on Data Mining (ICDM) und Program Chair der European Conference on Machine Learning and Principles and Practice of Knowledge Discovery in Databases (ECML PKDD).

An ihrem Lehrstuhl entstanden die erste effiziente Implementierung der Support Vector Machine (SVM) sowie das weltweit erfolgreiche Tool zur Datenanalyse RapidMiner. Frau Morik leitet gemeinsam mit Volker Markl die Arbeitsgruppe „Technologische Wegbereiter und Data Science“ der Plattform „Lernende Systeme“ des BMBF.

Profil

Stefan Wrobel studierte Informatik in Bonn und Atlanta, Georgia, USA (M.S., Georgia Institute of Technology) mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz und promovierte an der Universität Dortmund. Nach Stationen in Berlin und Sankt Augustin wurde er Professor für Informatik an der Universität Magdeburg, bevor er im Jahr 2002 den Ruf auf seine aktuelle Position annahm. Seit 2014 ist er zudem einer der Direktoren des Bonn-Aachen International Center for Information Technology (b-it).

Professor Wrobel beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Aspekten der Digitalisierung, insbesondere mit intelligenten Algorithmen und Systemen zur Analyse großer Datenmengen und dem Einfluss von Big Data/Smart Data auf die Nutzung von Informationen in Unter­nehmen und der Gesellschaft. Er ist Autor einer großen Zahl von Publikationen in den Gebieten des Data Mining und des Maschinellen Lernens, Mitglied des Herausgeber-Gremiums mehrerer führender Fachzeitschriften und Gründungs­mitglied der »International Machine Learning Society«.

Als Sprecher der »Fraunhofer-Allianz Big Data und Künstliche Intelligenz«, Direktor des »Fraunhofer-Forschungszentrums Maschinelles Lernen«, stellvertretender Vorsitzender des »Fraunhofer-Verbun­des für Informations- und Kommunikationstechno­logie« und Sprecher der Fachgruppe »Knowledge Discovery, Data Mining und Machine Learning« der Gesellschaft für Informatik engagiert er sich national und international für die Themen Digitalisierung, intelligente Nutzung von Big Data und Künstliche Intelligenz.

Prof. Dr. Katharina Morik

Technische Universität Dortmund
Fakultät für Informatik
Otto-Hahn-Str. 12
44227 Dortmund

katharina.morik@tu-dortmund.de
www-ai.cs.uni-dortmund.de
www.sfb876.tu-dortmund.de

Prof. Dr. Stefan Wrobel

Fraunhofer-Institut für Intelligente
Analyse- und Informationssysteme IAIS
Schloss Birlinghoven
53757 Sankt Augustin

stefan.wrobel@iais.fraunhofer.de
www.iais.fraunhofer.de
www.iai.uni-bonn.de

Partner des Zentrums

Technische Universität Dortmund - Fakultät für Informatik

Die Fakultät für Informatik der Technischen Universität Dortmund gehört heute mit 22 Professuren zu den großen Informatik-Fakultäten bundesweit. Schwerpunkte der Forschung und Lehre sind Datenanalyse, Modellbildung und Simulation. Der Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz der Fakultät beschäftigt sich mit dem Gebiet des Maschinellen Lernens, insbesondere stehen dabei die praktische Umsetzung von Lernverfahren und die Entwicklung von Algorithmen im Vordergrund.

Fraunhofer IAIS

Das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS gehört zu den führenden Einrichtungen für angewandte Forschung im Bereich der intelligenten Datenanalyse und Wissenserschließung. Rund 250 Data Scientists und IT-Spezialisten unterstützen Unternehmen und Organisationen mit maßgeschneiderten technischen Lösungen bei der Optimierung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen sowie bei der Realisierung ihrer digitalen Transformation.

Mehr zur Fakultät für Informatik der TU Dortmund

Die Dortmunder Fakultät für Informatik war eine der ersten universitären Informatikeinrichtungen in Deutschland. Sie bietet ein fachliches Spektrum der Informatik an, das nur wenige Standorte in Deutschland aufweisen. Die Fakultät hat die Aufgabe, formale und konstruktive Grundlagen für den Entwurf, die Realisierung und den Einsatz auch sehr großer und komplexer informationstechnischer Systeme weiterzuentwickeln und in der Lehre zu vermitteln. Die Forschung umfasst grundlagenorientierte Fragestellungen ebenso wie anwendungsbezogene Problemstellungen. Die Fakultäten für Informatik, Statistik und Maschinenbau arbeiten eng zusammen und bieten gemeinsame Lehrveranstaltungen zu Data Science an.  Ergebnisse werden international publiziert oder gehen im Rahmen von Kooperationen mit Unternehmen in Produkte ein. Der Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz ist seit Jahren maßgeblich am Aufbau des maschinellen Lernens in Europa beteiligt.

Fakultät für Informatik: www.cs.tu-dortmund.de

Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz: www-ai.cs.uni-dortmund.de

Mehr zum Fraunhofer IAIS

Im Fokus stehen dabei Lösungen, die Kunden aus Wirtschaft, Industrie und dem öffentlichen Sektor durch die ganzheitliche Analyse und Verknüpfung von großen Datenbeständen (Big Data) beim Informationsmanagement und der Entscheidungsfindung helfen. Techniken der Künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens schaffen neue Möglichkeiten zur Wissens­erschließung und Entwicklung neuer datengetriebener Geschäftsmodelle. Zur Optimierung von Unternehmens- und Sicherheitsprozessen setzen die Experten des Fraunhofer IAIS flexible Prozessmodelle ein, die umfassende Analysen ermöglichen und den Geschäftserfolg steigern. Mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bündelt das Fraunhofer IAIS Kompetenzen aller ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen, insbesondere Informatik sowie Mathematik, Natur­wissenschaften, Betriebswirtschaft, Geo- und Sozialwissenschaften mit profundem Branchen­wissen. Die Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Data Science, Künstliche Intelligenz, Machine Learning/Deep Learning, Linked Data, Multimedia Pattern Recognition sowie Systemmodellierung und -analyse.

www.iais.fraunhofer.de

Universität Bonn - Institut für Informatik

Das Institut für Informatik ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn. Die Forschungsgebiete am Institut gliedern sich in vier Bereiche: Algorithmen, Graphics-Vision-Audio, Informations- und Kommunikationsmanagement und Intelligente Systeme. Das Kompetenzzentrum ML2R kooperiert eng mit der Abteilung III »Intelligent Systems«, die von Prof. Stefan Wrobel geleitet wird.

Fraunhofer IML

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML gilt als erste Adresse in der ganzheitlichen Logistikforschung und arbeitet auf allen Feldern der inner- und außerbetrieblichen Logistik. Im Sinne der Fraunhofer-Idee werden einerseits Problemlösungen zur unmittelbaren Nutzung für Unternehmen erarbeitet, andererseits wird aber auch Vorlaufforschung von zwei bis fünf Jahren, im Einzelfall darüber hinaus, geleistet.

Mehr zum Institut für Informatik der Uni Bonn

Die Bonner Informatik wurde 1975 gegründet und ist somit eine der ersten Informatiken in Deutschland. Inzwischen studieren über 1900 Studenten Informatik im Hauptfach: Informatik ist damit das bezogen auf die Zahl der Studierenden größte Fach der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät an der Universität Bonn. Über 20 Professoren in sechs Abteilungen lehren und forschen mit ca. 100 wissenschaftlichen Mitarbeitern auf Plan- und Drittmittelstellen am Institut und werden durch ca. 25 technische und Verwaltungsmitarbeiter unterstützt. Neben dem Maschinellen Lernen und der Künstlichen Intelligenz umfasst die Forschungsagenda der Abteilung III »Intelligent Systems« die gesamte intelligente Daten- und Lernkette: Datenspeicherung und Verknüpfung, Analyse und Mustererkennung sowie Bildverarbeitung.

Das Bonn-Aachen International Center for Information Technology B-IT ist als Partner der Bonner Universität eng verbunden und in das Kooperationsnetz des Kompetenzzentrums ML2R eingebunden.

Bonn-Aachen International Center for Information Technology:
www.b-it-center.de

Institut für Informatik: www.informatik.uni-bonn.de

Mehr zum Fraunhofer IML

An dem 1981 gegründeten Institut arbeiten zurzeit 290 Wissenschaftler sowie 250 Doktoranden und Studierende, unterstützt durch Kollegen in Werkstätten, Labors und Servicebereichen. Nach Projekt- und Kundenbedarf zusammengestellte Teams schaffen branchenübergreifende und kundenspezifische Lösungen unter anderem im Bereich der Materialflusstechnik, des Warehouse Managements, der Geschäftsprozessmodellierung, der simulationsgestützten Unternehmens- und Systemplanung sowie in den Bereichen Verkehrssysteme, Ressourcenlogistik und E-Business. Das »Internet der Dinge« wird Fraunhoferweit vom Fraunhofer IML koordiniert.

Die europaweit zurzeit größte Logistikforschungsinitiative ist der »EffizienzCluster LogistikRuhr« mit 120 Partnerunternehmen und elf Forschungseinrichtungen, an der das Fraunhofer IML federführend beteiligt ist. Über die drei Institutsleiter, die alle auch Lehrstühle an der Technischen Universität Dortmund innehaben, bestehen vielfältige Forschungsverbünde auch im Grundlagenforschungsbereich. Neben Dortmund sind Frankfurt/Main, Hamburg, Prien am Chiemsee, Lissabon und Peking weitere Standorte.

www.iml.fraunhofer.de

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